Montag, 16. August 2010

Tierversuche für Bello?

Der Wolf ist ein Vertreter aus der Ordnung der Karnivoren und frisst Beutetiere. Darunter fallen u. a. Würmer, Insekten, Fische, Mäuse, Nager, Rehe, Rotwild, Lämmer, Kälber, Bisons und Moschusochsen. Die Beute wird bis auf geringe schwer- oder unverdauliche Reste fast vollständig gefressen und liefert somit:
• Proteine aus dem Fleisch
• Kalzium aus dem Skelett
• Natrium aus dem Blut
• fettlösliche Vitamine und Spurenelemente aus Leber und Niere
• Vitamine A, D, E und K aus dem Darm und seinem Inhalt
• essenzielle Fettsäuren aus dem Fett
• Pflanzliche Ballaststoffe, die für die Funktion seines Verdauungskanals unentbehrlich sind, aus Magen und Darm

Der frei lebende Wolf legt täglich bis zu 50 km bei Hitze und Frost zurück um seine Beute zu finden. Es ist durchaus möglich, dass der Wolf mehrere Tage hintereinander erfolglos unterwegs ist. Dann fastet er nicht, sondern lebt fast vegetarisch von pflanzlichen Stoffen wie Früchten, Beeren, Gräsern, Samen, Wurzeln und Blättern.

Wir gehen zurück bis in das Jahr 1935, also zu einer Zeit wo industriell hergestelltes Futter noch in den Babyschuhen steckte – mal abgesehen von Latz’ Hundekuchen – und der Hund das erhielt, was vom Essenstisch übrig blieb rsp. das frass, was er auf dem Hof fand: Kleinnager, Aas, Früchte, etc.

Auch heute können wir dem Hund - neben Flocken, Früchten & Gemüse - geben, was wir nicht mehr essen: z. B. Kutteln, Zunge, Leber, Herz, usw. Jedoch ist die Futtermittelindustrie mittlerweile ein millionenschwerer Wirtschaftszweig und stellt immer mehr „functional food“ für einzelne Rassen, kranke Hunde und weitere „Bedürfnisse“ her. Braucht es das wirklich?

„Forschungszentren“ für Tierernährung experimentieren mit Hunden und das Beste, was diesen Vierbeinern widerfährt ist wohl, dass sie getötet werden, damit ihre Organe auf die Wirksamkeit ihres Futters untersucht werden können. Wir erinnern hier auch noch an die grausame Geschichte, die PeTA im Jahr 2003 aufgedeckt hat (Muskelbiopsien bei vollem Bewusstsein der Hunde)! Wollen Sie das wirklich?

Aber auch den „Rohstofflieferanten“ müssen wir als Hundehalter ein artgerechtes und angenehmes Leben zugestehen. Hier können wir uns auf das Bio-Label verlassen: Die Nutztiere dürfen auf Weiden und Wiesen grasen und picken, dürfen ihre Hörner und Schnäbel behalten, fressen selbst Bio-Futter, werden nicht mit Antibiotika und Hormonen voll gepumpt und haben kurze Transportwege zur Schlachtung.

Entscheiden Sie selbst: Durch Ihr Kaufverhalten können Sie Tierversuche und Tierquälerei bekämpfen!

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